Die Zusatztitel «Member of Lufthansa Group», die die Zugehörigkeit der Swiss International Air Lines zum Lufthansa-Konzern zeigen, erscheinen aktuell auf immer mehr Airbus A220-300 (ehemals CS300) wie auch der HB-JCE, während die Umsetzung bei den anderen Flugzeugmustern aktuell noch langsam voranzugehen scheint. Innerhalb des Konzerns wurde aber anlässlich ihrer Lancierung eine flächendeckende Einführung dieser Zusatztitel bis Ende 2026 angestrebt, von der insbesondere die Swiss-Langstrecke aktuell noch weit entfernt scheint.
Die VH-X4I ist seit November 2025 Teil der Flotte von QantasLink. Die in Montreal Mirabel gebaute Maschine ist einer von 15 Airbus A220-300 in der Flotte der Regionalpartnerin. Daneben betreibt QantasLink unter anderem auch Airbus A319 und Airbus A320-Flugzeuge. In der Zwischenzeit komplett aus der Flotte verschwunden sind die Boeing 717-200, welche lange Zeit das Bild von QantasLink geprägt haben.
Mit Baujahr 2021 ist der Airbus A220-300 HB-JCU von Swiss ein Nachzügler in der Flotte. Der auf den Namen der Landschaft Davos getaufte A220 hätte ursprünglich als A220-100 ausgeliefert werden sollten. Diese eine Bestellung wurde jedoch auf das grössere Modell A220-300 geändert. Im Sommer 2026 verbindet Swiss einmal mehr Genf zweimal wöchentlich mit Korfu, während ab Zürich die Flüge in Regie von Edelweiss Air durchgeführt werden.
Bis zu acht Airbus A220-300 betrieb Air Baltic im Sommerflugplan 2026 im Auftrag der Swiss ab Zürich. Hier ist die im Mai 2019 fabrikneu ausgelieferte YL-AAS im Anflug auf die Piste 34 in Zürich zu sehen. Nach der saisonalen Reduzierung der Wet-Lease-Flotte über den Winter 2026/27 dürften im Sommer 2027 gar keine A220 von Air Baltic mehr im Auftrag der Swiss unterwegs sein.
«Ich bin auch eine Austrian» liesse sich dieses Bild wohl auch betiteln. Schliesslich befindet sich der Airbus A220-300 YL-ABT im Einsatz für Austrian Airlines, als er auf der Piste 15 in Basel-Mulhouse aufsetzt. Im Frühling 2026 war er nebst Einsätzen für Air Baltic aber auch schon für die Lufthansa, Swiss und Brussels Airlines unterwegs.
Mit Air Baltic direkt in das Herz der Alpen - ab Januar 2027 wird dies auch ab Riga nach Turin und ab Vilnius nach Genf möglich sein. Hier ist der Airbus A220-300 YL-ABI im Anflug auf die Piste 35R in Malpensa zu sehen, auf einem Swiss-Flug aus Zürich.
Die F-HZUA wurde in Montreal Mirabel zusammengebaut und befindet sich seit September 2021 in der Flotte der Air France, bietet Platz für 148 Passagieren und fliegt so Menschen von Frankreich aus nach Europa. Hier rollt der Airbus A220-300 von seiner Parkposition zur RWY28 um von Zürich nach Paris-CDG zu fliegen. Die Maschine wurde auf den Namen "Le Bourget" getauft, ein Vorort von Paris, welcher dank seines Flughafens und der weltbekannten "Paris Air Show" vielen Spottern ein Begriff sein dürfte.
Der Airbus A220-300 HB-JCM ist dank seinem Kleber hinten auf dem Rumpf eindeutig als Mitglied der Lufthansa-Gruppe zu erkennen. Wie lange die A220 noch für die Swiss unterwegs sein werden, ist im März 2026 durchaus Gegenstand von Diskussionen, ist doch von einer Vereinfachung der Flotte die Rede.
Bei tiefstehender Sonne rollte die YL-ABC der Air Baltic an den Spottern vorbei, welche anlässlich des WEF auf einer Vorfeldtour waren und sich auf den India-Standplätzen aufhielten. Air Baltic betreibt eine reine Airbus A220-300 Flotte mit insgesamt 52 Exemplaren, wobei immer eine gewisse Anzahl für andere Airlines unterwegs ist - so gehört auch die Swiss zur Kundschaft. Als LX1073 aus Frankfurt kommend rollte hier die Maschine Richtung Standplatz.
An einem sonnigen Spätsommerabend startet der Airbus A220-300 YL-AAR von Air Baltic auf der Piste 24 in Edinburgh - nicht auf einem Flug in Eigenregie, sondern im Auftrag von Eurowings nach Düsseldorf.