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Im Herbst 1980 kauft die Association Le Point die beschlagnahmte Boeing 707-321B F-OGIV der SATT und lässt sie mit dem eigenen Logo und den Aufschriften Point Air versehen. Zunächst darf sie nur Clubmitglieder der Association Le Point transportieren, erst Anfangs 1981 erhält sie die behördliche Zulassung als zum Passagiertransport lizenzierte Fluggesellschaft.

F-BSGT

(F-OGIV)

c/n: 18837

s/n: 411

Christoph Hartmann 20.6.1982 BSL

Insgesamt sechs verschiedene «lange» DC-8-61 flogen für Spantax, jedoch nie mehr als drei Einheiten gleichzeitig. Die EC-CZE war dabei das verbindende Glied in der Flotte, sie stiess als Teil des ersten Trios 1977 zu Spantax und blieb bis zur Betriebseinstellung 1988 eingetragen.

EC-CZE

c/n: 45913

s/n: 325

Sammlung Andy Herzog Herbst 1981 PMI

Beide Boeing 707-321B der SATT stammten aus Beständen der Pan Am und behielten während ihrer gesamten Einsatzzeit bei SATT die klassische Grundbemalung der US-Airline. Die im Mai 1979 via die Leasingfirma Guiness Peat übernommene F-OGIW sucht hier für die technische Wartung den Flughafen London-Heathrow auf, wo ihre Vorbesitzerin Pan Am einen eigenen Wartungshangar betrieb.

Air Anglia wurde 1970 gegründet, um im Osten des Vereinigten Königreichs regionale Liniendienste anzubieten. Schnell wurde das Geschäftsmodell auch auf Charterflüge ausgeweitet, insbesondere an den im Linienverkehr ruhigen Wochenenden. So landet die Fokker 27-200 G-BDVT an einem Samstag Nachmittag am Rheinknie. Im folgenden Jahr entstand aus der Fusion von Air Anglia, Air Westward und Air Wales die in Stansted beheimatete Regionalairline Air UK.

Mit dem Airbus A300B1 OO-TEF, gegenüber den Standardvarianten A300B2 und A300B4 um drei Meter kürzer, setzte die belgische TEA das einzige Flugzeug dieses Musters ein, das jemals kommerziell genutzt wurde.

Auch der Airbus A300B4-103 D-AMAY hat seine Wurzeln bei Germanair und zeigt dies durch seine Hybridbemalung kurz nach der erneuten Fusion bei Hapag-Lloyd weiter.

Um den Auflagen des Vier-Mächte-Status zu genügen, wurde die Charterairline Air Berlin USA als Gesellschaft amerikanischen Rechts gegründet. Ihre Boeing 707, hier die aus TWA-Beständen stammende Boeing 707-331 N767AB, kamen ab West-Berlin aber hauptsächlich zu europäischen Zielen zum Einsatz. 1992 ging aus ihr die deutsche Nachfolgerin Air Berlin hervor.

N767AB

c/n: 17682

s/n: 104

Sammlung Andy Herzog Frühjahr 1979 TXL

SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.

Wie so oft im Herbst- und den Wintermonaten werden jeweils diverse Kurse wegen Nebels in Zürich-Kloten nach Basel-Mulhouse oder Genf-Cointrin umgeleitet. So auch am 8.10.1978 als gleich drei von vier SATA SE-210 Caravelle 10R (HB-ICQ, ICN und ICO) den Aviatik-Enthusiasten vor die Linsen kamen, dies nur wenige Tage vor dem Konkurs des Unternehmens.

Die Sud Aviation SE-210 Caravelle 6N F-BYAI stiess 1978 zur Flotte der in Paris Orly beheimateten Aero Tour. Nach der Betriebseinstellung im Frühjahr 1981 gelangte sie zu Corse Air International, bevor sie als Trainingsobjekt der Flughafenfeuerwehr Orly endete.

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